Spirituelle Aufsätze
Spirituelle Aufsätze
Essays über die spirituelle Natur des Lebens
Diese Sehnsucht, uns selbst tiefer zu erkennen – bis hin zum göttlichen Kern –, bedeutet, dass wir uns der Welt der Gefühle zuwenden müssen. Wir fürchten jedoch, dass dies ein bodenloser Abgrund sinnloser Trostlosigkeit, unergründlichen Schreckens, irrationaler Gewalt und Selbstsucht ist. Ja, solche Schichten der Negativität existieren in uns. Doch sie sind nur ein dünner Schleier im Vergleich zu unserer wahren, unermesslichen Tiefe.
Denken Sie an einen unwichtigen Vorfall, der Sie auf eine bestimmte Art und Weise fühlen ließ. Vielleicht waren Sie wütend, gereizt, verletzt oder frustriert. Oder vielleicht reagierten Sie freudig und optimistisch. In jeder dieser Reaktionen steckte ein Wunsch. Um herauszufinden, wer wir sind, müssen wir den Wunsch ergründen, der in jeder unserer täglichen Reaktionen steckt. Mit anderen Worten: Wie sind wir zu dem geworden, was wir heute sind?
Man könnte sagen, unser Leben ist ein Instrument, das die Wellenlängen von innen aufnimmt. Wie ein Radio, das nur das wiedergeben kann, was es empfängt, können unsere äußeren Erfahrungen nur unser Inneres widerspiegeln. Mit anderen Worten: Alle Disharmonien und Konflikte, die sich „da draußen“ im Leben zeigen, sind immer ein Spiegel dessen, was wirklich in uns vorgeht. Wir werden erkennen, dass dies wahr ist, wenn wir beginnen, uns unseren inneren Illusionen zu stellen.
Dieser spirituelle Weg funktioniert von außen nach innen. Das muss er auch. Denn wir haben direkten Zugang zu den äußeren Schichten unserer Psyche. Aber sehen wir uns das Ganze doch einmal vom anderen Ende des Teleskops aus an. Mit anderen Worten: Sehen wir uns an, wie es dazu kam, dass wir miteinander, gegen uns und mit uns selbst kämpfen. Wie konnten wir uns so verirren?
Man könnte sagen, dass Gott die geistigen Gesetze geschaffen hat. Aber es wäre richtiger zu sagen, dass Gott die geistigen Gesetze sind. Sie sind gütig und liebevoll und lassen uns entscheiden, ob wir ihnen folgen wollen. Oder besser gesagt: Wir können wählen, wie viel Schmerz wir ertragen wollen.
Der einzige Ausweg besteht darin, mit dem Widerstand aufzuhören, uns umzudrehen und sich uns selbst zu stellen. Der Weg auf die andere Seite führt über den Bach. Das ist der gesunde Kampf. Wir müssen unsere schwierigen Emotionen frei an die Oberfläche treiben lassen, damit wir entdecken können, dass wir von ihnen nichts zu befürchten haben.
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