Von Angst geblendet
Von Angst geblendet
4 Wahre Fülle finden, indem wir durch unsere Angst gehen
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Wenn unser Wunsch nach Glück aus unserer Angst vor Unglück entsteht, können wir niemals glücklich sein.

Im Kern lassen sich zwei Lebensphilosophien unterscheiden, die sich scheinbar widersprechen. Die eine besagt, dass wir, um spirituell und emotional wirklich reif zu sein, lernen müssen, das Leben so anzunehmen, wie es ist. Und oft ist es schwer, das zu akzeptieren, was wir nicht ändern können.

Wenn wir das Leben nicht annehmen, so besagt diese Theorie, erzeugen wir Angst und Disharmonie. Die dadurch entstehende Spannung zerstört unseren inneren Frieden, und wir verschlimmern unsere Situation. Aus dieser Perspektive zeigt sich eine reife, ausgeglichene Persönlichkeit also darin, wie gut wir das Unvermeidliche akzeptieren können. Sind wir mit unserem Schicksal im Reinen? Und wie gelassen stehen wir dem Tod gegenüber? Was gibt es zu fürchten?

Die andere Denkrichtung besagt, dass wir all diese Unannehmlichkeiten nicht hinnehmen müssen. Das ganze Gerede von der Akzeptanz von Leid, einschließlich des Todes, ist völlig überflüssig. Unser einziges Schicksal ist das, das wir selbst gestalten. Und wann immer wir es wollen, können wir uns ein neues Schicksal formen. Ein besseres Schicksal. Eines, in dem wir nicht mehr leiden. Wahres spirituelles Erwachen, so diese Ansicht, geht mit dem Bewusstsein einher, dass wir Leid nicht hinnehmen müssen. Dass unermesslicher Reichtum hier und jetzt erreichbar ist.

Diese Sichtweisen scheinen völlig gegensätzlich zu sein. Das ist verwirrend.

Wenn wir aber nach beiden Perspektiven suchen, werden wir sie wahrscheinlich in so gut wie jeder großen spirituellen Lehre finden, einschließlich derer aus dem Pathwork Guide.

Hören Sie zu und lernen Sie mehr.

Lesen: Wahre Fülle finden, indem wir unsere Angst durchleben

Von Angst geblendet: Einblicke aus dem Pathwork®-Leitfaden, wie wir unseren Ängsten begegnen können