Lasst uns über Schmerz sprechen. Und noch wichtiger: Lasst uns darüber sprechen, wie man Schmerz auflösen kann… Das Klima, in dem wir aufgewachsen sind, hat uns geprägt – es war, als ob wir ständig einem leichten Schock ausgesetzt wären… Wir haben gelitten und glaubten, unser Leid sei unveränderlich. Und das hat uns dazu gebracht, Abwehrmechanismen zu entwickeln – höchst destruktive Abwehrmechanismen…
Wir verdrängten die ursprüngliche Frustration und den Schmerz, mit denen wir nicht umgehen konnten, und verbannten sie aus unserem Bewusstsein. Dort schwelten sie im Unbewussten weiter… Unsere Abwehrmechanismen – Aggression, Unterwerfung und/oder Rückzug – waren voll entwickelt… Auch unsere inneren Bilder sind eine Form der Abwehr, die schmerzhafte Erfahrungen bekämpfen soll, indem sie eine starre Mauer errichten, die gänzlich auf falschen Schlussfolgerungen beruht…
For those of us who have opted for the pseudo-solution of withdrawing, we’re defending ourselves against being hurt… To be sure, if our strategy is to make ourselves deliberately weak, we are actually wanting to lord ourselves over others… It’s plain to see that being weak is hardly harmless. It doesn’t hurt anyone any less than being outrightly domineering…
In jedem Fall verletzen wir andere und verschlimmern gleichzeitig unsere eigenen Wunden. Denn gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung hat das Verletzen anderer Folgen für uns. Es wird Konsequenzen geben. So haben wir nicht nur nichts getan, um den ursprünglichen Schmerz zu lindern, sondern ihn sogar noch verstärkt. Anstatt unsere unzureichenden Scheinlösungen aufzugeben, verpacken wir sie in unser idealisiertes Selbstbild. Hier geht es darum, uns besser als alle anderen zu fühlen.
Da das idealisierte Selbst von Natur aus Falschheit und Verstellung ist – wir geben uns perfekt, weil wir nicht perfekt sein können –, fühlen wir uns von uns selbst, von anderen und vom Leben entfremdet… Wir werden erkennen, dass Schmerz sich weit besser anfühlt als die Entfremdung von uns selbst und die Gefühllosigkeit…
Once we’ve gone through all this, emptying our inner well of what is old and immature, then constructive patterns can find a solid foundation… Whatever we must travel through is a growing pain that brings us to our final destination: a strong, self-reliant, full life. In the end, the payoff is actually worth all the effort… Once we learn to cope with mishaps and missteps, they won’t have the power to break us…
But what hurts so much presently is really the pain of not feeling fulfilled now. And this is a direct result of our unsuccessful patterns… A word of caution, though, about what we’re going to find. That beneath all our various “protective” layers is a pool of unmet needs that we know nothing about… Realize, it is not childish or immature, by itself, to need to be loved. It’s only so when we refuse to grow in our ability to give love. For then we lock out and cover up our real need to receive love…
We can now see that no unkind God is punishing us or neglecting us. We have brought our problems upon ourselves through our own unrealistic attempts at running away. If we did that, we can do something different.
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