Wir besitzen sowohl ein Bewusstsein – das, was wir wissen – als auch ein Unbewusstes – das, dessen wir uns nicht bewusst sind. Das Unbewusste ist bei Weitem das stärkere der beiden… Dem Unbewussten sollte weit mehr Bedeutung beigemessen werden, als ihm üblicherweise zukommt… Es bestimmt unser Schicksal… Schicksal ist nichts anderes als die Ereignisse, die durch die beherrschenden Kräfte unseres Unbewussten eintreten. Es ist der Tiger, und wir sind der Schwanz…

Das Schicksal ist nichts anderes als die Ereignisse, die aufgrund der herrschenden Kräfte unseres Unbewussten eintreten. Es ist der Tiger und wir sind der Schwanz.

Das Schicksal ist nichts anderes als die Ereignisse, die aufgrund der herrschenden Kräfte unseres Unbewussten eintreten. Es ist der Tiger und wir sind der Schwanz.

Das schwarze Loch unseres Unbewussten birgt unsere verfestigten, falschen Schlussfolgerungen über das Leben, unsere destruktiven Verhaltensmuster und unsere negativen Emotionen, die durch ungelöste Probleme entstehen. All das haben wir dort verdrängt und vergessen… Unser Unbewusstes ist aber auch ein Speicher für die konstruktiven Bausteine ​​des Universums – unendliche Kreativität, vollkommene Weisheit, göttliche Wahrheit und Liebe…

Lasst uns nun lernen, wie wir die Sprache unseres Unbewussten in unserem Alltag deuten können… Diese besondere Sprache zu kennen, wird uns mehr nützen als ein Dutzend fremder Sprachen…

Das Universum besteht aus zwei Hauptströmungen: einer positiven und einer negativen. Die positive Strömung enthält alles Gute. Sie entspricht der Wahrheit und fördert Liebe und Einheit. Die negative Strömung weicht von der Wahrheit ab und ist destruktiv. Sie nährt Hass und Zwietracht… Von den beiden Strömungen nehmen wir die positive meist leichter wahr, da sie zumeist bewusst ist. Doch dann stoßen wir auf ein beunruhigendes Ereignis. Oder wir erleben erneut eine anhaltende Unerfülltheit. In solchen Momenten können wir sicher sein, dass sowohl die positive als auch die negative Strömung wirken und sich gegenseitig aufheben…

Je mehr wir die innere Leere unterdrücken, in der Annahme, sie dadurch zu vertreiben, desto tiefer vergraben wir sie, wo ihr jede Logik nichts entgegensetzen kann. So wird sie mächtiger als die bewusste positive Energie. Dadurch wird die positive Energie auch dringlicher und hektischer. Um all dies zu entschärfen, müssen wir die innere Leere ans Licht bringen, ihre fehlerhafte Prämisse erkennen und uns allmählich von dem Irrglauben lösen, sie müsse fortbestehen.

Sich des ständigen Tropfens unserer Nullströmung bewusst zu werden, wird die dringend benötigte Erleichterung von der Wasserquälerei unserer Hoffnungslosigkeit bringen.
Sich des ständigen Tropfens unserer Nullströmung bewusst zu werden, wird die dringend benötigte Erleichterung von der Wasserquälerei unserer Hoffnungslosigkeit bringen.

Wir müssen zu unserer täglichen Überprüfung zurückkehren und unsere Bemühungen verdoppeln, die fehlende Dynamik zu erkennen. Tun wir das nicht, ist sie womöglich kaum noch zu bemerken. Wir werden merken, wie wir uns vor dem Gedanken an die greifbare Erfüllung scheuen. Vielleicht sind wir nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen. Vielleicht glauben wir, Glück nicht verdient zu haben. Das Problem könnte eine Kombination dieser Faktoren sein.

Allein das Bewusstsein für das ständige Tropfen unserer inneren Leere – noch bevor wir verstehen, worum es dabei geht – wird uns die dringend benötigte Erleichterung von der quälenden Hoffnungslosigkeit bringen. Wir werden genau erkennen, wo unsere Feindseligkeit schwelt, kunstvoll getarnt oder durch leicht zu erklärende Provokationen anderer verharmlost wird. Diese Mechanismen müssen wir kennenlernen, denn sie sind die Sprache des Unbewussten. Sie erfolgreich zu erkennen bedeutet, den Code dieses uralten Dialekts zu entschlüsseln. So überwinden wir die innere Leere.

Wir können beginnen, Frustrationen und Schwierigkeiten als hilfreiche Impulsgeber zu betrachten. Denn wenn nichts in unserem Unbewussten geschehen würde, blieben Blockaden wie versteinertes Holz liegen. Sobald wir beginnen, Ja zu sagen, wenn wir unser Nein erkennen, stellen wir eine Verbindung zu unserem Unbewussten her, das den tieferen, weiseren Teil von uns umfasst. Wenn wir uns selbst ruhig beobachten, ohne hektische Handbewegungen, können wir die Sprache des vage gefühlten Unbewussten in klare Worte fassen. Dadurch lernen wir alles, was wir über uns selbst wissen müssen, um ein erfülltes Leben zu führen.

Nussschalen: Kurze und süße tägliche spirituelle Einsichten
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Lesen Sie Original Pathwork® Vortrag: # 124 Die Sprache des Unbewussten