Von Angst geblendet
Von Angst geblendet
6. Das Wechselspiel von Wunsch und Furcht vor Nähe
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Wir ringen mit dem Wunsch nach Nähe – und der Angst davor. Das zerreißt uns innerlich.

Warum sehnen wir uns nach Nähe – und ziehen uns doch zurück, sobald sie auftaucht? In dieser Folge gehen wir einem der schmerzhaftesten inneren Konflikte nach: dem gleichzeitigen Wunsch nach Verbundenheit und der Angst vor Intimität.

Im Zentrum dieses Konflikts steht die tief verwurzelte Überzeugung, dass das Leben ein Wettbewerb ist – „ich gegen den anderen“. Diese Denkweise treibt uns an, uns zu schützen, uns zurückzuhalten und die Kontrolle zu behalten. Doch sie führt uns auch in die Isolation und erzeugt genau die Einsamkeit, der wir entfliehen wollen.

Wahre Verbundenheit erfordert etwas radikal anderes: eine Hinwendung zum „Ich und zum Anderen“. Das bedeutet, zu lernen, zu geben – dem Leben, anderen und uns selbst – ohne Angst vor Verlust. Es erfordert auch Ehrlichkeit: sowohl unsere destruktiven Tendenzen als auch unsere verborgenen Stärken zu erkennen.

Wenn wir beginnen, unser Kontrollbedürfnis loszulassen und aufhören, etwas zurückzuhalten, entsteht eine neue Erfahrung. Beziehungen werden natürlicher, das Leben fühlt sich sicherer an und ein tieferes Gefühl der Lebendigkeit stellt sich ein.

Das Paradoxe? Loslassen schwächt uns nicht – es befreit uns. Und was sich einst gefährlich anfühlte, wird zum Weg zur Erfüllung.

Von Angst geblendet: Einblicke aus dem Pathwork®-Leitfaden, wie wir unseren Ängsten begegnen können

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Lesen Sie dieses Kapitel: Die schmerzliche Zwangslage, Nähe sowohl zu wünschen als auch zu fürchten

Von Angst geblendet: Einblicke aus dem Pathwork®-Leitfaden, wie wir unseren Ängsten begegnen können