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8.1 Wie man Gott findet (Gott)
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• Wie sollen wir über Gott denken?

• Wie kann ein Mensch eine emotionale Erfahrung in Bezug auf Gott wiederherstellen?

• Könnten Sie den Zustand des Seins und wie man ihn erreichen kann, näher erläutern?

Sie beenden Ihre Vorträge stets mit den Worten: „Seid in Frieden. Seid in Gott.“ Meine Frage bezieht sich auf Gott. In letzter Zeit wurde in den Medien berichtet, dass viele Gläubige die Bedeutung Gottes infrage stellen. Können Sie dazu Stellung nehmen?

In dieser Lehre aus dem Pfad-Leitfaden wird uns gezeigt, dass die Gottesfindung nicht mit Glauben, Doktrin oder der Suche im Äußeren zu tun hat, sondern mit Selbsterkenntnis und innerer Erfahrung. Gott wird nicht als Person beschrieben, sondern als universelle Intelligenz und lebendige Kraft, die allem Leben – und auch uns selbst – innewohnt.

Anstatt an überlieferten Vorstellungen festzuhalten oder Gott aus Verwirrung abzulehnen, werden wir ermutigt, offen zu bleiben und zunächst uns selbst ehrlich kennenzulernen. Wahres Gottesverständnis entsteht ganz natürlich, wenn wir Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein und innere Wahrheit entwickeln.

Diese Lehre betont auch, dass Selbstvertrauen untrennbar mit dem Vertrauen in Gott verbunden ist. Gott als äußere Autorität zu suchen, spiegelt oft Angst und Abhängigkeit wider, während echte spirituelle Erfahrung aus innerer Stärke und Authentizität entspringt.

Letztlich ist der Weg zu Gott der Weg zum wahren Selbst. Indem wir uns inneren Konflikten stellen, ohne uns selbst abzulehnen, und sowohl unsere Grenzen als auch unsere tiefere Güte erkennen, treten wir mit der göttlichen Gegenwart in uns in Kontakt.

Letztlich finden wir Gott nicht durch die Suche im Außen, sondern indem wir unser wahres inneres Wesen erkennen, ihm vertrauen und uns mit ihm in Einklang bringen.

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Der Führer: Ich hinterlasse Ihnen allen die Botschaft, dass Sie bitte auf die Güte des Lebens und auf Ihre eigene Güte im Grunde Ihres Herzens vertrauen. Verlassen Sie sich darauf. Bete dafür. Es ist dort. Es ist dort. Konzentrieren Sie sich darauf, ohne das Negative zu übersehen. Schauen Sie sich das Negative an und erkennen Sie es als vorübergehenden, unwirklichen Teilzustand. Übernehmen Sie die Verantwortung dafür.

Sehen Sie es klar und deutlich, aber verlieren Sie nie aus den Augen, dass der Teil in Ihnen, der zu dieser Selbstkonfrontation und Ehrlichkeit und Offenheit und Entblößung fähig ist – der Teil, der die richtige Haltung wählen kann – der ewige Gott ist. Er ist so nah. Es ist Ihre Wahl – die Wahl, in welche Richtung Sie Ihr Denken lenken.

Lenken Sie Ihr Denken in eine abgründige Hoffnungslosigkeit und Selbstniederlage, weil Sie unvollkommen sind, oder lenken Sie Ihr Denken in die Anerkennung Ihrer göttlichen Natur, obwohl es unvollkommene Teile in Ihnen gibt? Sie sind nur Teile. Kenne deine Schönheit. Erkenne deine ewige Größe. Du bist Gott.

Sei in Frieden. Sei in Gott.

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