
Wir Menschen sind eine abergläubische Menge. Es gibt eine heimtückische Form des Aberglaubens - Pessimismus -, der der verborgene Schuldige hinter vielen unserer Enttäuschungen im Leben ist…
Alles beginnt mit einer inneren Haltung, die ungefähr so lautet: „Wenn ich glaube, dass etwas Gutes passieren kann, werde ich enttäuscht sein, weil ich es mit meinem Glauben verjage. Vielleicht ist es sicherer zu glauben, dass mir nichts Gutes passieren wird.“ Das ist das Spiel, das wir mit uns selbst spielen…
Irgendwann gerät dieses spielerische Unterfangen außer Kontrolle. Und dann geht der Spaß in seinen tragisch schmerzhaften Folgen verloren… Denn unsere Gedanken haben Macht, und wer mit dieser Macht spielt, wird verletzt…
Das Schöne an unseren alten, abergläubischen Vorstellungen ist, dass wir einfach negative Glaubenssätze aussprechen und sie sich bewahrheiten. Kein Warten… Es ist verlockend, sich darauf zu verlassen, anstatt in eine sehr ungewisse Wartezeit zu investieren… Denn der Weg zum Vertrauen in eine positive Entwicklung braucht Zeit zum Reifen…
Wir brauchen die Geduld eines Gärtners, der versteht, dass eine Tragzeit erforderlich ist. Mit der Erfahrung lernt der Gärtner, dass man nach der Aussaat warten muss, bis die Pflanzen sprießen. Es wäre schwer, diesem Prozess zu vertrauen, bis wir ihn in Aktion gesehen haben ...
Es gibt eine Falle, vor der man sich hüten sollte: Man verwechselt leicht den Mut, von dem wir sprechen – einen unerschütterlichen Glauben an ein gutes Ergebnis – mit Wunschdenken. Doch sie sind nicht dasselbe… Wie unterscheiden wir die beiden? Beim Wunschdenken spinnen wir fantastische Träume von Erfüllung, ohne dafür einen Preis zahlen zu müssen… In unseren Tagträumen fällt uns das Glück wie von Zauberhand und ohne Gegenleistung zu… Wir glauben, wir könnten das System austricksen… Tagträume sind also nichts anderes als die Kehrseite des Aberglaubens des Pessimismus…
Hören Sie zu und lernen Sie mehr.
Lesen Sie mehr Pearls, Kapitel 4: Den neugierigen Aberglauben des Pessimismus entlarven
Lesen Sie Original Pathwork® Lecture: # 236 Der Aberglaube des Pessimismus


