Hier wird uns gelehrt, dass Erlösung durch Arbeit, Selbstreflexion, Anstrengung und das Ablegen alter Vorstellungen erlangt wird. Heute fragte mich ein Mann, der sich selbst als „zweimal geborenen Christen“ bezeichnet, ob ich Jesus als meinen persönlichen Erlöser angenommen hätte und dass ich andernfalls keine Erlösung finden würde.
Meine Frage ist: Wie können wir diese von der Kirche proklamierte Glaubenslehre an die Erlösung durch eine andere mit unserer Arbeit auf dem Weg in Einklang bringen? Und reicht dieser Glaube an ein himmlisches Wesen, das Mensch geworden war, aus, damit ein Sterblicher durch mysteriöse Riten an seinem göttlichen Leben teilhaben kann? Reicht dieser Glaube und die Sakramente aus, um uns von den Banden der irdischen Schuld und des irdischen Todes zu erlösen und uns zu einem neuen Leben zu erwecken, das ewige Existenz und Seligkeit bedeuten würde?
• Ein Teil meiner Frage bleibt noch unbeantwortet: Kann ein Mensch durch einen Erlöser oder durch eigene Anstrengung gerettet werden?
• Du sagtest, wenn die Hindernisse beseitigt sind, folgt der Glaube. Aber ich kenne Menschen, die Glauben haben und trotzdem mit vielen Hindernissen zu kämpfen haben.
In dieser Lehre aus dem Pathwork Guide wird eine weit verbreitete Annahme in Frage gestellt: dass Glaube allein – oder die Annahme Jesu Christi als Erlöser – ausreicht, um Befreiung zu erlangen.
Stattdessen offenbart sich eine tiefere Wahrheit: Keine äußere Handlung kann die persönliche Transformation ersetzen.

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