
Der Leitfaden zum Lebensweg geht einer der grundlegendsten Fragen des Lebens nach: Besitzen wir wirklich einen freien Willen, oder ist alles vom Schicksal bestimmt? Die hier angebotene Antwort schlägt eine Brücke zwischen beiden Perspektiven. Zwar besitzen wir stets einen freien Willen, doch unsere gegenwärtigen Lebensumstände werden von Entscheidungen in der Vergangenheit geprägt – manchmal aus diesem Leben, manchmal aus früheren.
Was wir oft Schicksal nennen, ist nichts anderes als die Abfolge von Ursache und Wirkung. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Handlung setzt etwas in Bewegung. Wenn die Folgen später eintreten, insbesondere mit einer zeitlichen Verzögerung, können sie zufällig oder ungerecht erscheinen. Doch in Wahrheit geschieht nichts ohne unser Zutun.
Dieses Verständnis ordnet das Leiden neu. Anstatt Strafe wird Unglück zu einem Signal – und sogar zu einem Heilmittel –, das uns zurück zur Übereinstimmung mit göttlichem Gesetz führt. Wachstum beginnt, wenn wir aufhören, die Ursachen im Außen zu suchen und stattdessen unsere inneren Muster erforschen.
Der Leitfaden unterscheidet außerdem zwischen zwei Arten von Willen: einem vom Ego und von Anspannung getriebenen und einem anderen, der vom Höheren Selbst ausgeht und sich durch Klarheit und Frieden auszeichnet. Zu lernen, sich mit diesem tieferen Willen in Einklang zu bringen, ist der Schlüssel zur Transformation.
Letztlich geht es bei „so Gott will“ nicht darum, die Kontrolle abzugeben, sondern darum, sich freiwillig für die Wahrheit zu entscheiden.
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