• Könnten Sie erklären, was „wahre Religion“ ist, im Gegensatz zu einer falschen Einstellung? Welche Rolle spielt der Glaube an Gott und seine Hilfe?
Aber wie sollen wir das anstellen? Dieses Gottesbild ist nach so vielen Jahrzehnten, in denen wir diese falsche Haltung verinnerlicht haben, so tief in uns verwurzelt. Würde sich nicht auch das Gebet verändern, wenn wir dieses Konzept aufgeben würden? Würde sich dann nicht alles verändern?
Welche Religion ist am weitesten von der Wahrheit entfernt?
• Eines der letzten Worte Christi war: „Vater, dein Wille geschehe.“ Als Beispiel genommen, könnte dies Gehorsam oder Freiheit bedeuten. Was trifft zu?
Aus Ihren Ausführungen geht hervor, dass Religion für jeden Einzelnen eine Frage der individuellen Seelenentwicklung durch Suche und Selbstverwirklichung ist. Da die Kirchen jedoch über viele Jahre eine dominierende Rolle gespielt haben, scheint es, als würde ihre Funktion irgendwann an Bedeutung verlieren. Stimmt das?
Ist Glaube an Gott und Liebe ohne emotionale Reife möglich?
In dieser Lehre aus dem Pfadführer wird wahre Religion nicht als Glaube, Gehorsam oder Abhängigkeit von Gott offenbart, sondern als innere Reife, Selbstverantwortung und direkte spirituelle Erfahrung.
Falsche Religion betrachtet Gott als eine von außen kommende Autorität, die Probleme löst. Wahre Religion hingegen erkennt, dass das Göttliche bereits in uns wohnt – und durch persönliches Wachstum aktiviert werden muss.

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